In der Sendung Sonntags-Stammtisch des Bayerischen Rundfunks (BR) wurde ein unmittelbarer Zusammenhang zwischen Social Media und dem getöteten Zugbegleiter Serkan C. hergestellt. Serkan C. wurde vergangene Woche bei einer Ticketkontrolle in einem Regionalzug in Rheinland-Pfalz angegriffen und durch gezielte Faustschläge gegen den Kopf so schwer verletzt, dass er später im Krankenhaus an seinen Verletzungen starb.
Zunächst wurde in der Runde allgemein über die ihrer Ansicht nach negativen Folgen von Social Media gesprochen. Dabei brachte der ehemalige Skirennläufer Christian Neureuther die Forderung nach einem generellen Social-Media-Verbot für unter 16-Jährige ins Spiel, da Jugendliche nicht in der Lage seien, politische Propaganda als solche zu erkennen.
Moderator Hans-Werner Kilz knüpfte daran unmittelbar an und deutete an, dass Aktivitäten in sozialen Medien generell zu einer Verrohung der Gesellschaft beitragen könnten. In diesem Kontext wandte er sich an den Kabarettisten Wolfgang Krebs und fragte, ob ein solcher Zusammenhang auch zum Tod von Serkan C. hergestellt werden könne: „Ist denn dieses Netz auch ein Teil dieser Verrohung? Kann man das wirklich pauschal so sagen?“
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











