Harmlose Omis, wurstessende Bürger: In Messerverbotszonen darf die Polizei jetzt einfach jeden festhalten und durchsuchen

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Harmlose Omis, wurstessende Bürger: In Messerverbotszonen darf die Polizei jetzt einfach jeden festhalten und durchsuchen
Bildquelle: NiUS

Messerverbotszonen: Was als großer Wurf in Sachen Anschlags-Bekämpfung verkauft wird, entpuppt sich immer mehr als Vehikel, um grobe Eingriffe in die Privatsphäre der Bürger zu normalisieren. Menschen dürfen nun anlasslos durchsucht werden, wo immer ein Gebiet als entsprechende Zone markiert wurde. In Hamburg ist bereits jeder Bürger, der Bus und Bahn nutzt, dieser staatlichen Willkür ausgesetzt. Dass kaum jemand dagegen aufbegehrt, liegt an einer Entwicklung, die bereits in der Corona-Zeit evident wurde: Die meisten Deutschen geben ihre Freiheit ohne große Gegenwehr für vermeintliche Sicherheit auf.

„Ich finde das okay, es macht es sicherer“, sagt der Mann, der gerade auf dem Ludwigshafener Weihnachtsmarkt eine Messerkontrolle über sich ergehen lassen musste. Die beschriebene Szene stammt aus einer SWR-Reportage und zeigt geradezu symptomatisch, wie schamlos vermeintliche Sicherheit als Rechtfertigungsgrund für drakonische Eingriffe gegen Bürger missbraucht wird.

Die beiden Bürger wollten einfach nur eine Bratwurst und einen Glühwein genießen – dann kam die Polizei.

Die folgenden Worte der Sprecherin bestärken diesen Eindruck: „Die meisten der Kontrollierten sind entspannt und finden die Kontrollen eher gut.“ Später werden ältere Damen durchsucht, einer wird ein Schweizer Taschenmesser abgenommen.

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