Die Süddeutsche Zeitung nannte ihn den „Mario Barth für Zeit-Leser“. Martenstein schreibt, was er denkt – und polarisiert. Im inzwischen zweiten Gespräch mit Ralf Schuler spricht der 71-Jährige über Widersprüche im Alltag, die eine Entkopplung der politischen Elite mit den kleinen Problemen des Lebens belegen.
Das ganze Gespräch finden Sie hier:
Erst kürzlich beschrieb Martenstein in einer Kolumne einen gescheiterten Freibad-Besuch in der Bundeshauptstadt. Gescheitert, weil Martenstein keinen Personalausweis dabei hatte und so vom Sicherheitspersonal nicht reingelassen worden war. „Ich glaube, dass viele Leute – gerade aus der sogenannten politischen Klasse – ein ziemlich abgehobenes Leben führen“, stellt der Kolumnist klar. „Die würden wahrscheinlich gar nicht auf die Idee kommen, in so ein stinknormales Berliner Freibad zu gehen und mal zu gucken, wie es da so abgeht.“
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