Im Handelsstreit mit den USA haben sich die Staaten der Europäischen Union Medienberichten zufolge auf eine Liste mit möglichen Gegenzöllen von bis zu 30 Prozent verständigt. Die EU-Gegenzölle treffen auch deutsche Autohersteller, die in den USA produzieren.
Sollten die Verhandlungen mit der US-Regierung unter Präsident Donald Trump letztlich scheitern, könnten damit schnell Gegenmaßnahmen auf US-Exporte in die EU im Wert von über 90 Milliarden Euro verhängt werden. Dazu gehören Jeans, Motorräder der Kultmarke Harley Davidson, Flugzeuge und Bourbon-Whiskey.
Die Liste sollte am Freitag (25.Juli) veröffentlicht werden. Die Zölle sollen aber erst am 7. August in Kraft treten. Das soll den USA und der EU Zeit geben, sich vorher zu einigen und eine Eskalation zu vermeiden.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











