In Hamburg ist die SPD aus der einzigen regulären Landtagswahl in diesem Jahr erwartungsgemäß als stärkste Kraft hervorgegangen. Die AfD legt auch in der traditionell „roten“ Hansestadt zu, wenngleich bei weitem nicht so stark wie bei der Bundestagswahl vor einer Woche.
Laut Ergebnis der vereinfachten Auszählung kommt die AfD auf 7,5 Prozent – 2,2 Prozentpunkte mehr als bei der Bürgerschaftswahl vor fünf Jahren. Spitzenkandidat Dirk Nockemann Nockemann zeigte sich dennoch zufrieden – er sei „überhaupt nicht frustriert“. AfD-Bundessprecher Tino Chrupalla sieht das Abschneiden seiner Partei ebenfalls positiv : „Wir haben es in Hamburg nicht einfach.“
Ersten Analysen zufolge profitierte die AfD auch in der „Antifa-Hochburg“ Hamburg von der Debatte um die Themen Migration, Ausländerkriminalität und innere Sicherheit. Die SPD mit dem Ersten Bürgermeister und Spitzenkandidaten Peter Tschentscher kam auf 33,5 Prozent. Damit schneiden die Sozialdemokraten zwar deutlich schwächer ab als bei der Wahl vor fünf Jahren (39,2 Prozent), bleiben aber stärkste politische Kraft im Stadtstaat, den sie seit 1957 fast ununterbrochen regieren.
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