In Hamburg sollen neue Stromanschlüsse für große Verbraucher künftig nach einem Zuteilungsverfahren vergeben werden. Wie die Welt berichtet, führen die Hamburger Energienetze im zweiten Halbjahr 2026 ein sogenanntes Repartierungsverfahren für Großabnehmer ein. Betroffen sind neue Anschlussanfragen mit einem Leistungsbedarf von mehr als 1,5 Megavoltampere.
Die Nachfrage nach leistungsstarken Netzanschlüssen ist zuletzt deutlich gestiegen. Peter Wolffram, Geschäftsführer der Hamburger Energienetze, sagte der Zeitung: „Die aktuelle Spitzenlast im Hamburger Stromnetz liegt bei 1,8 Gigawatt. Allein in den vergangenen Monaten haben wir aber Anfragen für Netzanschlüsse in einer Größenordnung von zwei Gigawatt bekommen.“
Für Privathaushalte und normale Gewerbebetriebe soll sich dadurch nichts ändern. Nach Angaben Wolfframs bleiben rund 99 Prozent der Anschlussanfragen von der Umstellung unberührt. Auch Bestandskunden seien nicht betroffen. Betroffen sind vor allem große Batteriespeicher, Rechenzentren, Power-to-Heat-Anlagen für die Wärmeversorgung und große Wasserstoff-Elektrolyseanlagen.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











