„Vielfalt der Identitäten“, „Diversität als Bereicherung“: Hamburger Polizei startet „LSBTI*-Kampagne“

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„Vielfalt der Identitäten“, „Diversität als Bereicherung“: Hamburger Polizei startet „LSBTI*-Kampagne“
Bildquelle: NiUS

Die Hamburger Polizei hat vor wenigen Tagen eine neue „LSBTI*-Kampagne“ ins Leben gerufen, um ein Zeichen gegen „Queerfeindlichkeit“ zu setzen. Unter dem Motto „Wir l(i)eben bunt“ sollen Bürger dazu ermutigt werden, mögliche Straftaten gegen „queere“ Menschen zu melden. Verstößt die Behörde mit der Übernahme von Begriffen linker Identitätspolitik gegen das Gebot der Neutralität? NIUS fragte bei der Polizei nach.

Tobias Conrad (l) und Miria Lottmann (r), die LSBTI*-Ansprechpartner der Polizei Hamburg, vor einer digitalen Litfaßsäule mit einem Motiv der neuen Kampagne „Wir l(i)eben bunt“.

Es prangt an Anzeigetafeln und Litfaßsäulen – die neue Kampagne der Polizei Hamburg. Ziel der Kampagne sei es, Betroffenen zu zeigen, dass sie nicht allein sind, um die Hemmschwelle für die Meldung solcher Vorfälle zu senken. Die Kampagne nutzt den Slogan „Gemeinsam gegen Hass! Erstatte Anzeige!“, um gezielt zur Meldung möglicher queerfeindlicher Straftaten aufzurufen. „Als Polizei Hamburg stehen wir im Schulterschluss mit der LSBTI*-Community für eine demokratische Gesellschaft, in der jedes Mitglied frei und offen leben kann, unabhängig von seiner sexuellen Orientierung oder geschlechtlichen Identität“, heißt es dazu auf Anfrage von NIUS.

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