Die Stadt Hamburg plante eine kleine Migrantenunterkunft auf dem Pendlerparkplatz nahe der S-Bahnstation Hamburg Hochkamp. Doch ein lokaler Verein hat das Vorhaben der Stadt jetzt gestoppt.
Die Bewohner des Stadtviertels Hochkamp im Westen Hamburgs haben dank einer 100 Jahre alten Klausel mehr Rechte als andere Nachbarschaften in der Bundesrepublik, berichtet die Hamburger Morgenpost. Denn der örtliche Bürgerverein „Verein Hochkamp“ muss bei Bauvorhaben seine Zustimmung geben. Staatsrätin Petra Lotzkat von der Sozialbehörde ging mit den Anwohnern des Villenviertels ins Gespräch. Die Unterkunft sollte auf dem Parkplatz des S-Bahnhofs Hochkamp errichtet werden.
„Die Gesprächsatmosphäre war dabei ruhig und es fand eine sachliche Diskussion der Überlegungen mit den Mitgliedern des Vereins statt“, erklärte Behördensprecher Wolfgang Arnhold der Lokalzeitung. Dabei waren zahlreiche Vereinsmitglieder anwesend. Die Villen-Besitzer sprachen sich jedoch gegen die Errichtung aus. „Es fand sich keine Mehrheit für die Schaffung eines Standortes“, sagt Arnhold.
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