Hamburg hat im Jahr 2025 163,8 Millionen Euro für die Unterbringung und Verpflegung von sogenannten Schutz- und Asylsuchenden in Hotels und Hostels ausgegeben. Das geht aus einer Antwort des Senats auf eine Kleine Anfrage der AfD-Fraktion in der Hamburgischen Bürgerschaft hervor. Zuerst hatte das Onlinemedium Nius berichtet.
2024 hatte die Stadt sogar rund 190 Millionen Euro für Hotelunterkünfte aufgewendet. Der Rückgang beträgt damit etwa 26 Millionen Euro. Für 2025 entfallen den Angaben zufolge 89 Millionen Euro auf die Beherbergung und 74,8 Millionen Euro auf Catering.
Seit Ende Februar 2022 nutzt Hamburg Hotels und Hostels als Interimsstandorte – Grund ist der stark gestiegene Bedarf an Unterkünften seit Beginn des Krieges in der Ukraine. In den Jahren seitdem summieren sich die Ausgaben nach den vorliegenden Zahlen auf rund 593 Millionen Euro. 2022 lagen die Kosten noch bei 68,8 Millionen Euro, 2023 bereits bei 170,2 Millionen Euro.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











