Hamburg platzt aus allen Nähten, die Kapazitäten zur Aufnahme von Asylbewerbern sind erschöpft. Dennoch werden weitere Hotels angemietet, Gebäude gekauft, neue Unterkünfte gebaut. Jetzt regt sich Widerstand dagegen.
„Die Stadt wird sich verändern“, meinte im Sommer 2015, also noch vor dem ganz großen Zustrom im September jenes Jahres, Hamburgs damaliger Sozialsenator Detlef Scheele (SPD). Man werde, egal wo man aus dem Haus trete, künftig keine tausend Schritte nach links oder rechts tun können, ohne auf eine Flüchtlingsunterkunft zu stoßen.
Heute, fast ein Jahrzehnt später, hat Hamburg allein 47.000 Asylbewerber in öffentlich-rechtlichen Einrichtungen untergebracht, und täglich kommen immer noch zwischen 30 und 50 in Hamburg an, überwiegend Afghanen, Iraner und Syrer. Für die Unterbringung und Versorgung von „Flüchtlingen“ wendet die Stadt mittlerweile mehr als eine Milliarde Euro jährlich auf (die völlig aus dem Ruder gelaufenen Kosten für die Elbphilharmonie betrugen am Ende über 800 Millionen, aber die leistet sich die Stadt nur einmal).
2023 betrugen allein die monatlichen Hotelkosten für die illegalen Migranten monatlich 14,2 Millionen Euro. In den vergangenen fünf Jahren schuf die Stadt 40.000 Plätze für Migrantenunterkünfte, während lediglich 14.773 Sozialwohnungen gebaut wurden. Der städtische Unterkunftsbetreiber Fördern und Wohnen gab 2022 rund 479 Millionen Euro aus, sogar Reihenhäuser kaufte er.
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