Der CDU-Kreisverband in Wuppertal hat den ehemaligen Verfassungsschutzpräsidenten Thomas Haldenwang für den Bundestag nominiert. Haldenwang setzte sich am Samstag bei einer Stichwahl gegen seine Konkurrentin Derya Altunok durch – mit 82 zu 32 Stimmen. Der 64-Jährige ist nun für den Wahlkreis Wuppertal I als Bundestagskandidat ausgestellt.
Bevor Haldenwang seine Pläne für eine Kandidatur öffentlich machte, galt Altunok als gesetzt. Kurz nach Haldenwangs Ankündigung zog sie intern ihre Kandidatur für das Direktmandat zurück. Unter anderem, weil sich Johannes Slawig, Vorsitzender der Wuppertaler CDU, im Sinne Haldenwangs positionierte.
Doch sie schien es sich anders überlegt zu haben und sagte dem Ex-Verfassungsschutzchef den parteiintern Kampf an. Die Politikerin erklärte dazu vor gut einer Woche gegenüber der Welt: „Nachdem die überraschende Kandidatur von Herrn Haldenwang öffentlich wurde, erreichten mich zahlreiche Anrufe und Nachrichten – nicht nur von Parteikolleginnen und Parteikollegen, sondern auch von vielen Wuppertalerinnen und Wuppertalern“. Diese Nachrichten haben sie wohl motiviert, gegen Haldenwang anzutreten.
Parteipressekonferenzen von Die Linke, CDU, SPD und Bündnis 90/Die Grünen











