Für die 5,6 Millionen Bürgergeld-Empfänger in Deutschland steht fest: Im kommenden Jahr wird es keine Erhöhung geben. Das berichtet die Bild unter Berufung auf eine Verordnung des Arbeitsministeriums.
Damit bleibt der monatliche Regelsatz für Alleinstehende bei 563 Euro. Kinder erhalten weiterhin je nach Alter zwischen 357 und 471 Euro. Die Nullrunde soll am 10. September vom Bundeskabinett beschlossen werden, eine Zustimmung des Bundestags ist nicht erforderlich.
Die Begründung: Wegen der hohen Inflation war der Regelsatz 2024 kräftig um 61 Euro angehoben worden. Da die Preissteigerung inzwischen deutlich zurückgegangen ist, gilt das Bürgergeld rechnerisch als zu hoch. Gekürzt werden darf es jedoch nicht – wegen des sogenannten Bestandsschutzes. Arbeitsministerin Bärbel Bas (SPD) kann die Leistungen nur durch Nullrunden wieder an die tatsächliche Preis- und Lohnentwicklung anpassen. Selbst 2026 liegt der Satz für Singles laut Berechnung noch um sechs Euro über dem eigentlichen Bedarf.
Pressekonferenz mit NATO-Generalsekretär Mark Rutte | 06.07.2026











