Die Wärmepumpe wird sich am Markt durchsetzen – das meint Sven Giegold, einer von vier Staatssekretären im Bundeswirtschaftsministerium. In einem am Sonntag auf X veröffentlichten Beitrag erklärte das Grünen-Mitglied, „die Dreckskampagne gegen die Wärmepumpe wird am Ende nicht gegen die Physik gewinnen“.
Der Beamte fügte am Montagmorgen hinzu: „Der Wettbewerb wird die Preise noch weiter runterbringen – für Strom und Anlagen.“ Dabei waren die Absatzzahlen von Wärmepumpen zuletzt stark zurückgegangen: Im ersten Halbjahr 2024 konnten nur noch 90.000 Wärmepumpen abgesetzt werden – ein Rückgang um 54 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum (Apollo News berichtete). Für das gesamte Jahr werden nur noch 200.000 verkaufte Geräte erwartet – 2023 waren es 356.000.
Giegold ist sich dennoch sicher: „Das Ding drehen wir!“ Aus eigener Erfahrung weiß er: Familien, die eine Wärmepumpe installiert haben, „sind zufrieden und reden gut darüber.“ Die Geräte würden „super laufen, niemand stören und sind im Ortsbild unauffällig“ sein. Dennoch wird die Technologie im Moment stark abgelehnt – wegen der Sorge vor hohen Kosten, aber auch aufgrund von Faktoren wie Lärm. Die Geräte sind nämlich bis zu rund 60 Dezibel-laut.
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