Spricht man mit Fans des Grünen-Kanzlerkandidaten Robert Habeck, begründen sie oft ihre Unterstützung für den Politiker mit der Fähigkeit, seine Politik verständlich zu erklären. Und tatsächlich zeigt sich der Bundeswirtschaftsminister oft als großer Erklärer, der sich in Details verliert. Bei Maischberger wurde am Dienstagabend Habecks Ruf in dieser Hinsicht jedoch auf die Probe gestellt.
Habeck kam bei der Frage nach seinem viel diskutierten Vorschlag einer Kapitalertragsteuer zur Finanzierung der Lücke bei der gesetzlichen Krankenkasse stark in Bedrängnis. Er möchte mehr „Solidarität“ im System, forderte Habeck bereits in den vergangenen Tagen. So sollen auf die Erträge aus Kapitalanlagen zukünftig Abgaben erhoben und für die Finanzierung der gesetzlichen Krankenkasse verwendet werden (Apollo News berichtete).
Doch damit gibt es zahlreiche Probleme – wie der einfache Anleger betroffen sein könnte, ist außerdem nach wie vor eine offene Frage. Denn wohlhabende Menschen sind meist privat versichert, weshalb die Abgabe in dem Fall kaum anwendbar ist. Habeck hat bislang noch keinerlei Details zu der Abgabe gemacht und konnte auch bei der ARD-Sendung keine Problemlösung anbieten.
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