Vor zwei Wochen erschien der WDR-Podcast COSMO Machiavelli mit interessanter Besetzung: Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck traf auf den Musiker Soho Bani, bekannt für seine Cover-Version von Herbert Grönemeyers „Zeit, dass sich was dreht“. Diesen Titel machte sich der Grünen-Politiker in der 60-minütigen Sendung vielfach zu eigen: „Wenn er singt ‚Zeit, dass sich was dreht‘, dann höre ich: Robert, dreh das Ding“, erklärte der Minister.
Habeck präsentierte sich in der Folge als erfolgreicher Wirtschaftsminister und Vermittler zwischen Politik und Bevölkerung. Auf die Frage, wie man ein Jahr vor den Bundestagswahlen Bevölkerungsgruppen erreichen könnte, die die Regierung in den vergangenen Jahren verloren hat, zeigte der Grünen-Politiker dann aber auf einmal taktisches Kalkül.
Die „gute Laune zu kaufen“ sei ein „klassisches politisches Mittel“. Es werde eigentlich immer kurz vorm Wahlkampf nochmal versucht, „das Füllhorn auszukippen“ – „Also hier nochmal 50 Euro mehr und da nochmal irgendwas mehr“, so Habeck. Das habe aber in der aktuellen Legislaturperiode nicht funktioniert.
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