„Habe ihm gesagt, dass es guttut, wenn sich jemand öffentlich positioniert“: Klingbeil lobt Hoeneß’ Attacken auf die AfD

vor 4 Monaten

„Habe ihm gesagt, dass es guttut, wenn sich jemand öffentlich positioniert“: Klingbeil lobt Hoeneß’ Attacken auf die AfD
Bildquelle: Apollo News

In einem Interview mit der Welt am Sonntag hat sich Vizekanzler und SPD-Co-Chef Lars Klingbeil zu seinem Verhältnis zum Fußball und seiner Rolle beim FC Bayern München geäußert. Sein Engagement im Verwaltungsbeirat des FC Bayern begründet Klingbeil mit Idealismus. Die Anfrage von Vereinspräsident Herbert Hainer sei ein „sehr besonderer Moment“ gewesen; schnell sei klar gewesen, dass er sich einbringen wolle.

Inhaltlich verortet er seine Rolle deutlich im gesellschaftspolitischen Bereich: Er gebe Sportvorstand Max Eberl keine Ratschläge zu Transfers, „das sollen Profis machen“. Stattdessen gehe es „zum Beispiel um gesellschaftspolitische Fragen“, bei denen der FC Bayern in den vergangenen Jahren „eine klare Haltung gezeigt“ habe, etwa im Kampf gegen Rassismus. Dies seien Themen, „bei denen ich gern Veränderungen anstoße“. Man treffe sich zweimal im Jahr; er wolle den Weg des Klubs „mit meiner Perspektive begleiten“.

Im Austausch mit Ehrenpräsident und Aufsichtsratsmitglied Uli Hoeneß betont Klingbeil die politische Dimension. Hoeneß spreche „gern über Politik“ und habe „eine klare Meinung“. Besonders dessen Haltung zur AfD habe ihn beeindruckt: „Ich habe ihm gesagt, dass es sehr guttut, wenn sich jemand wie er da öffentlich klar positioniert.“ Man teile nicht jede Ansicht und diskutiere lebhaft, was für ihn aber „völlig in Ordnung“ sei.

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