Das Auswärtige Amt hat kurz vor dem Regierungswechsel noch einmal IS-Anhänger aus Syrien nach Deutschland zurückgeholt. Unglaublich: Die grüne Parlamentarierin Lamya Kaddor begrüßt das auf der Plattform X ausdrücklich.
Etwa 1.150 Islamisten aus Deutschland sind nach Syrien oder in den Irak gereist, um sich der Terrororganisation Islamischer Staat (IS) anzuschließen. Viele wurden nach der militärischen Niederlage der Dschihadisten-Miliz 2019 in kurdische Lager in Nordostsyrien gebracht. Immer wieder hat die Bundesregierung derartige Gefangene nach Deutschland zurückgeholt. Laut Bundesinnenministerium kehrten bisher etwa 40 Prozent von ihnen nach Deutschland zurück, davon etwa 25 Prozent Frauen. Insgesamt hat die Bundesregierung laut Auswärtigem Amt in den vergangenen Jahren bisher 27 ehemalige IS-Unterstützerinnen und 80 Kinder wieder eingeflogen.
Zuletzt wurde Ende April eine IS-Anhängerin mit ihren vier minderjährigen Kindern nach mehreren Jahren von der Bundesregierung zurück nach Deutschland geholt. Und verhaftet – wegen Verdachts auf Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung und des Verdachts auf Verletzung der Fürsorge- und Erziehungspflicht.
Auf der Plattform X freute sich die Bundestagsabgeordnete und innenpolitische Sprecherin der Grünen, Lamya Kaddor: „Gut so. Seit Jahren harren dort ehemalige Kämpfer und ihre Familien – viele aus westlichen Ländern – und stellen ein enormes Risiko für die fragile Sicherheitslage in Syrien.“
Pressekonferenz mit NATO-Generalsekretär Mark Rutte | 06.07.2026











