Günther-Skandal um die Meinungsfreiheit: Enthüllt! Ein Lanz-Anruf bei Reichelt entlarvt, wie skrupellos sie lügen

vor 6 Monaten

Günther-Skandal um die Meinungsfreiheit: Enthüllt! Ein Lanz-Anruf bei Reichelt entlarvt, wie skrupellos sie lügen
Bildquelle: NiUS

In der Debatte um die Zensur- und Verbotsgelüste von Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) hat ZDF-Talkmaster Markus Lanz überraschend die Seiten gewechselt. Aus seinen kritischen Nachfragen in der Günther-Sendung, wie das denn gemeint und wie das mit der Meinungsfreiheit zu vereinen sei, ist die explizite Verneinung geworden, dass Günthers Zensurforderung für NIUS je stattgefunden habe: „Fake-News“, „Alles Quatsch“, „Wir haben nicht über NIUS gesprochen“, sagt Lanz inzwischen.

Noch bemerkenswerter wird die Lanz-Wende dadurch, dass Markus Lanz am Abend des 8. Januar um 19:21 Uhr – keine 24 Stunden nach der Günther-Sendung – NIUS-Chefredakteur Julian Reichelt anrief, um sein Entsetzen über die Verbots- und Zensurforderung zum Ausdruck zu bringen.

Bei NIUS Live berichtete Reichelt aus dem 31-minütigen Telefonat: „Er hat mir persönlich geschildert, was das für ein unglaublicher Moment für ihn selbst war: Daniel Günther steht kurz davor, ein Verbot der freien Medien zu fordern. Und wie er aus dieser Realisierung heraus, aus diesem Schockmoment, extra noch einmal diese Frage gestellt hat. Er hat mir gegenüber beschrieben, dass sie logischerweise komplett auf NIUS bezogen war. Es war ihm ein Bedürfnis, mit mir darüber zu sprechen.“

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