Die britische Tageszeitung Guardian hat seinen Mitarbeitern psychologische Unterstützung und Beratungsangebote angeboten, nachdem die Wiederwahl von Donald Trump für Aufregung und Bestürzung im Team gesorgt hat. Wie der Telegraph berichtet, hat Chefredakteurin Katharine Viner in einer internen E-Mail mitgeteilt, dass die US-Wahl „beunruhigende Bruchlinien in vielerlei Hinsicht“ aufgezeigt habe. Sie rief die in Großbritannien ansässigen Journalisten dazu auf, sich solidarisch mit ihren Kollegen in den USA zu zeigen – und „ihnen Unterstützung anzubieten“. Innerhalb des Hauses sollen Journalisten nun Hilfestellung erhalten, falls die Wahl Trumps sie zu sehr belastet.
Viner schreibt demnach in einem Memo, dass das Ergebnis „für viele andere verstörend“ sei und fügte hinzu: „Falls Sie darüber sprechen möchten, stehen Ihnen Ihr Manager und Mitglieder des Führungsteams sowie das People-Team zur Verfügung. Außerdem gibt es kostenlosen Zugang zu Unterstützungsdiensten, die ich am Ende dieser E-Mail erläutere.“
Ein Sprecher des Guardian sagte gegenüber dem Telegraph: „Was Sie als ‚Therapie nach dem Trump-Ergebnis‘ bezeichnen, ist eigentlich unser Mitarbeiterunterstützungsprogramm – eine Funktion, die jede verantwortungsvolle internationale Medienorganisation ihren Mitarbeitern jederzeit zur Verfügung stellt.“
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











