Andreas Audretsch (Grüne) will noch so viele Afghanen wie möglich einfliegen lassen, das seien wir den „Ortskräften“ schuldig. Doch nur sehr wenige (vermeintliche) Bundeswehr-Helfer sind an Bord der Flugzeuge, dafür lauter Afghanen, die von linken NGOs auf die Liste gesetzt wurden – warum auch immer.
Ein von der Bundesregierung gechartertes Flugzeug mit 138 Afghanen an Bord ist am Mittwochabend am Flughafen Leipzig/Halle gelandet. Darunter waren nur fünf sogenannte Ortskräfte – Afghanen, die etwa für die Bundeswehr als Übersetzer, Fahrer in unsicheren Gebieten, Koch- und Reinigungskräfte, Wachleute oder Bauarbeiter tätig waren, sowie 19 Familienangehörige. Die weit überwiegende Anzahl der Migranten wurde von NGOs in Pakistan ausgewählt.
Dennoch behauptete der Bundestagsabgeordnete Andreas Audretsch (Grüne) gestern im Phoenix-Interview:
„20 Jahre lang waren Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr in Afghanistan und wurden dort unterstützt von Ortskräften, wurden dort unterstützt von Menschen, die ihr eigenes Leben in Gefahr gebracht haben, um unsere Soldatinnen und Soldaten zu unterstützen. Wir haben ihnen zugesagt, dass sie hier jetzt vor den brutalen Taliban Schutz finden können und dass ihnen jetzt zu verweigern, zu sagen, ihr müsst jetzt in Pakistan bleiben, ohne einen Weg zurück, ohne einen Weg nach vorne, ist so ungefähr das Unchristlichste, was ich in den letzten Jahren gesehen habe.“
Afghanische Neuankömmlinge – wirklich kein Sicherheitsrisiko?
Die Personen seien „intensivst“ überprüft worden von der Bundespolizei, dem Bundeskriminalamt, dem BAMF und dem Auswärtigen Amt, sicherheitspolitisch bestünden „keine Bedenken“. Ähnliches behauptete fast wortgleich Isabel Schayani im Tagesthemen-Kommentar.
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