Bei einer Podiumsdiskussion auf der Digitalkonferenz re:publica am Mittwoch hat die Grünen-Fraktionsvorsitzende Katharina Dröge Nius als „rechtsextreme Plattform“ bezeichnet. In einer Debatte mit dem ehemaligen Gesundheitsminister Karl Lauterbach ging es um die Frage, ob Politiker die Plattform X verlassen sollten. Dröge sprach sich für einen solchen Ausstieg aus und behauptete, dass X hierdurch an Relevanz verlieren werde.
Mit Blick auf den demonstrativen X-Ausstieg von einzelnen Grünen- und SPD-Politikern Anfang Mai sagte Dröge: „Und wie sehr das funktioniert hat, zeigt sich daran, dass Nius, diese rechtsextreme Plattform, sich am Tag, als SPD, Linke und Grüne gegangen sind, auch bei Bluesky angemeldet hat, weil ohne uns ist es zu langweilig auf X.“
Die Äußerung fiel in einem längeren Schlagabtausch über die Wirkung sozialer Netzwerke auf politische Debatten. Dröge argumentierte, X beeinflusse auf unzulässige Weise die Wahrnehmung von Journalisten und Politikern, weil dort angeblich rechte oder rechtsextreme Inhalte durch den Algorithmus bevorzugt würden. Dröge bemängelte, dass Themen, die auf X prominent diskutiert werden, auch die politischen Debatten im Mainstream beeinflussten.
Parteipressekonferenzen von Die Linke, CDU, SPD und Bündnis 90/Die Grünen











