Die Oberbürgermeisterin von Bonn, Katja Dörner (Grüne), will aus der ehemaligen Bundeshauptstadt eine klimaneutrale Stadt machen. Um das zu erreichen, will die Stadtverwaltung Bürger aus ihren (aus Sicht der Stadt zu großen) Wohnungen drängen. Auch denkt die Stadtverwaltung über eine Wohnflächensteuer nach, „als Anreiz für die Verringerung beheizten Wohnraums“. Die von einer Koalition aus Grünen, SPD, Linkspartei und Volt im Stadtrat getragene Oberbürgermeisterin denkt also darüber nach, in die Wohnungsgröße der Bürger reinzuregieren.
Deutschlandweit müssen Kommunen überprüfen, wie sie möglichst klimaschonend das Heizen ihrer Bürger organisieren können. „Kommunale Wärmeplanung“ lautet das Stichwort. Die Kommunen müssen eine Bestandsaufnahme der Gebäudesituation und ein Konzept vorlegen, mit welchen energetischen Sanierungs- und Ausbaumaßnahmen die CO2-Emissionen durch das Heizen zurückgehen können.
Katja Dörner (Grüne) ist die Oberbürgermeisterin von Bonn.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











