Auf dem weißen Ballkleid der Grünen prangte in großen Buchstaben der Slogan „Tax the rich, save the climate“ – eine Forderung nach höheren Steuern für Superreiche, um den Klimawandel zu bekämpfen.
Ergänzt wurde die Inszenierung der Tochter eines Bankmanagers durch ein Banner mit der Aufschrift „Nobel geht die Welt zugrunde“, eine Anspielung auf die Zerstörung der Umwelt durch Luxus und Reichtum. Dieser Auftritt, der Politik mit High Society vermischte, löste sofort Diskussionen auf den Social-Media-Kanälen aus.
Schilling, die als ehemalige Klimaaktivistin in die Politik eingestiegen ist, begründete ihre Aktion in einem Interview mit dem österreichischen Medium oe24 so: Sie argumentierte, dass die zehn reichsten Haushalte Österreichs für die Hälfte der Treibhausgas-Emissionen verantwortlich seien und dass wohlhabende Menschen durch ihren Lebensstil – inklusive Privatjets und Luxusgüter – den Planeten übermäßig belasten. „Superreiche machen unser Klima kaputt, weil sie leben, als gäbe es kein Morgen“, schrieb Schilling auch in einem Instagram-Post.
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