Wer sexuelle Übergriffe erfindet, um einen Mann zu erledigen, schadet allen Frauen. Die ach so feministischen Grünen haben ein Problem mit toxischer Weiblichkeit.
Von wegen Frauen sind machtlos. Es ist die einfachste Art, einen Mann ohne Beweise, dafür mit ganz viel Geraune und Vorwürfen aus dem Verkehr zu nehmen, einen unliebsamen Konkurrenten auszuschalten, oder auch nur Rache zu nehmen an einer nicht erhörten Liebe: Man dichtet ihm an, er habe sich einem unsittlich genähert. Me too!
Wir müssen über toxische Weiblichkeit bei den Grünen sprechen. Wer als Partei ständig auf dem Themenkomplex Geschlechterpolitik rumreitet, vorgibt „feministische“ Politik zu betreiben, bei jeder Sexismus-Kampagne von #aufschrei bis #metoo ganz vorne mit dabei war und sexuelle Belästigung als systemimmanentes Problem der patriarchalen Gesellschaft alter weißer Männer beschwört, muss sich die Frage gefallen lassen, wieso es so einfach war, dass die Sprecherin der Landesarbeitsgemeinschaft Feminismus in Berlin mit frei erfundenen Übergriffen innerhalb weniger Wochen einen renommierten Parteikollegen abschießen durfte, ohne dass er eine Chance hatte, sich zu wehren?
Die Antwort gibt recht unbekümmert ausgerechnet die Vorsitzende der Grünen Jugend, Jette Nietzard, gerade bereitwillig zur Causa Stefan Gelbhaar der Presse: In einer „feministischen Partei zu sein“ bedeute eben, „dass Betroffenen geglaubt wird“, damit nicht genug, räumt sie auch die Unschuldsvermutung, eine Säule der deutschen Rechtsprechung, nahezu im Vorbeilaufen ab und betont: Die Unschuldsvermutung gelte vor Gericht, „aber wir sind eine Organisation, und wir sind kein Gericht“. Im Klartext: Jeder Mann ist bei den Grünen schuldig, sobald eine Frau ihn anklagt und ob das rechtsstaatlichen Beweisaufnahmen standhält, ist uns doch egal.
Jette Nietzard, Vorsitzende der Grünen Jugend
Der Skandal rund um offenbar frei erfundene Vorwürfe der sexuellen Belästigung gegen den Bundestagsabgeordneten Stefan Gelbhaar aus Berlin wirft nicht nur ein schlechtes Licht auf die sich selbst als menschlich und achtsam inszenierende Partei der Grünen selbst, sondern vor allem auch auf genau jene selbsternannten feministischen Frauen dieser Partei. Wer unter Regie der grünen Frauenministerin Lisa Paus gar das „Bündnis gegen Sexismus“ ins Leben gerufen hat oder mit einer Bundestagspräsidentin Claudia Roth gesegnet ist, die einen ständigen Sexismus von Männern in der Politik und gar im Bundestag beklagt, muss sich an seinen eigenen Maßstäben messen lassen.
Zusätzlich fällt die Fake-Aktion, um einen Bundestagskandidaten aus dem Rennen zu schießen, damit sein sicherer Listenplatz ungestört von Robert Habecks neuem Wahlkampfleiter Andreas Audretsch eingenommen werden kann, allen echten Opfern von sexueller Nötigung und sexuellen Übergriffen gerade auch im beruflichen Kontext in den Rücken. „Frauen lügen doch nicht“ als Mantra der feministischen Bewegung in allen Fällen von sexueller Nötigung bis hin zur Vergewaltigung wird gerade von den Grünen mit Gegenbeweis entzaubert.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











