Die „Arbeitsgemeinschaft Studierendenwerke Nordrhein-Westfalen“ steht wegen ihrer Kontakte zur AfD in der Kritik. Der Spiegel berichtet über interne E-Mails aus der Organisation. Nach Angaben der Arbeitsgemeinschaft läuft dieser Austausch seit Jahren.
Dem Bericht zufolge stehen die Studentenwerke seit mehreren Jahren mit der AfD-Fraktion im Düsseldorfer Landtag in Kontakt und beziehen deren Vertreter in fachpolitische Gespräche ein. Der Sprecher der Arbeitsgemeinschaft, Christoph Holtwisch sagte dem Spiegel zufolge, das habe es „auch in der Vergangenheit durchgängig“ gegeben.
Zu einer öffentlichen Debatte wurde der Kontakt erst durch eine Nachfrage der Grünen-Abgeordneten Julia Eisentraut. Sie hatte bemerkt, dass eine Mitarbeiterin der AfD-Fraktion in einem E-Mail-Verteiler der Studentenwerke auftauchte. Eisentraut erklärte, ihr seien derartige Kontakte aus dem wissenschaftspolitischen Bereich bislang nicht bekannt gewesen.
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