Die Arbeitsgemeinschaft Rotgrünes Deutschland, abgekürzt ARD, wie man das öffentlich finanzierte, rotgrüne Fernsehen eigentlich nennen müsste, sendete vorgestern Abend nach der Tagesschau einen Brennpunkt. Doch interessierte sich das deutsche Fernsehen nicht für den Terroranschlag in Berlin, sondern für die Absetzung und Gefangenahme des venezolanischen Diktators Maduro. Nicht dafür, dass Linksextremisten die kritische Infrastruktur zum übrigens wiederholten Male angriffen und dass Berliner, Männer, Frauen, Kinder, alte Menschen, Kranke in Kälte in ihren Wohnungen bis Donnerstag ausharren müssen, bis wieder Strom fließt.
Und jede Stunde, die bis Donnerstag vergeht, wird es kälter in den Wohnungen. Klar, für ARD und ZDF gehören Linksextremisten anscheinend irgendwie zur Familie, so wie die wild pubertierende Nichte, die, wie man hofft, doch eines Tages vernünftig werden wird, weil sie eigentlich ein gutes Herz hat.
Wie möglicherweise Staatspräsident Maduro auch nicht der übelste Kerl ist, weil auch er ein Linker ist. Und so bietet es sich für die Arbeitsgemeinschaft Rotgrünes Deutschland an, wieder einmal gegen den Bösewicht Donald Trump propagandistisch ins Feld zu ziehen. Mit der Absetzung Maduros und den Angriff auf Caracas beginnt die Tagesschau am 3.1.2026 um 20 Uhr – und, um nicht über den Terroranschlag in Berlin berichten zu müssen, zumindest nicht gleich, hält sie sich die nächsten fast 12 Minuten bei diesem Thema auf.
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