Nach Angaben der Bayerischen Polizei zeichnet sich in Nürnberg ein schwerwiegender Skandal ab. Dabei geht es um die sexuelle Ausbeutung minderjähriger Mädchen durch ausländische Tatverdächtige, die an den britischen Grooming-Gang-Skandal erinnert. Junge Mädchen aus „prekären Familien- und Wohnverhältnissen“ sollen gezielt von Männern aus der Drogenszene angesprochen, mit Zuwendung umworben und später durch Drogen abhängig gemacht worden sein. Die Tatverdächtigen sind laut Polizei überwiegend junge Männer „syrischer, pakistanischer und nordafrikanischer Herkunft“.
Die ersten Annäherungen sollen sich hauptsächlich in der Nürnberger Innenstadt, am Nelson-Mandela-Platz sowie im Umfeld des Hauptbahnhofs abgespielt haben. An diesen Orten habe sich zunächst ein zunehmender Drogenhandel etabliert. Später sollen Männer aus dem Drogenumfeld von dort aus gezielt Kontakt zu jungen Mädchen gesucht haben.
Dabei seien die Männer laut Polizei einem klaren Muster gefolgt: Zunächst seien die Mädchen mit Aufmerksamkeit und Geschenken umworben worden. Später seien den Mädchen harte Drogen wie Crystal Meth gegeben worden, um sie von den Männern abhängig zu machen. Weitere Betäubungsmittel hätten die Mädchen nur noch gegen sexuelle Handlungen oder andere Dienstleistungen erhalten. Auch der Verdacht auf sexuelle Übergriffe und Vergewaltigungen steht im Raum.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











