Die Rohstahlproduktion in Deutschland ist 2025 auf 34,1 Millionen Tonnen eingebrochen – ein Minus von 8,6 Prozent. Damit fiel die Auslastung der deutschen „Hüttenwerke“ erstmals unter die kritische Marke von 70 Prozent. Die Krise in der Industriesparte verschärft sich immer weiter.
Dennoch verlangt die deutsche Politik von der bereits stark geschwächten Branche die wohl kostspieligste Transformation ihrer Geschichte: Bis 2045 sollen die deutschen Stahlwerke allesamt „klimaneutral“ produzieren. Die dafür notwendigen Investitionen werden sich auf hohe zweistellige Milliardenbeträge belaufen – verteilt auf Thyssenkrupp, Salzgitter AG, ArcelorMittal und weitere Hersteller.
Die Bundesregierung unterstützt diesen Umbau zwar mit insgesamt 6,9 Milliarden Euro aus öffentlichen Mitteln. Doch die aktuelle Bestandsaufnahme zeigt: Die politisch verordnete Transformation stockt, die Fördergelder reichen nicht aus, und vor allem die Problematik rund um den nur vage in Aussicht gestellten grünen Wasserstoff sorgt für Probleme.
Pressekonferenz mit NATO-Generalsekretär Mark Rutte | 06.07.2026











