Am Montag haben die Bremer Grünen eine Unterschriftensammlung zur Einrichtung von 26 „queeren Fußgängerampeln“ in ihrer Stadt gestartet. 2024 kam es zu 26 „queer-feindlichen Straftaten im Land Bremen“. Anlässlich dessen und um ein „sichtbares Zeichen für Vielfalt, Solidarität und Sicherheit“ zu setzen, fordert der Landesverband die Einrichtung der Ampeln, wie er in einer Pressemitteilung schreibt.
Die Ampeln sollen dabei nicht nur temporär, sondern „dauerhaft“ die „queeren“ Motive zeigen: zum Beispiel ein Paar mit zwei Männern, ein Paar mit zwei Frauen, einen Regenbogen oder ein „Trans-Symbol“. In der Pressemitteilung wird exemplarisch auf eine Straftat verwiesen: Am 30. Juni wurde eine trans-Person an einer Haltestelle im Bremer Stadtteil Walle angegriffen, getreten und geschlagen, während sie bereits am Boden lag.
Die Grünen verlinken auf einen Artikel von „buten un binnen“, einer Sendung des öffentlich-rechtlichen Senders Radio Bremen. Was weder die Grünen noch der verlinkte Artikel erwähnen, ist ein entscheidendes Detail der Polizeimeldung zu dem Angriff: Die zwei mutmaßlichen Täter hatten laut Aussage der angegriffenen Trans-Person einen „dunklen Teint“.
Parteipressekonferenzen von Die Linke, CDU, SPD und Bündnis 90/Die Grünen











