Unter dem Namen „Nuestra América“ (zu deutsch: „Unser Amerika“) kündigen linksgerichtete Aktivisten und internationale Hilfsorganisationen eine internationale Hilfsmission nach Kuba an. Laut Informationen der Nachrichtenagentur AFP soll das Projekt von der schwedischen Klimaaktivistin Greta Thunberg unterstützt werden. Ob Thunberg selbst nach Kuba reist, ist noch offen.
Nach Eigendarstellung sollen im Rahmen eines „Konvois“ Hilfsgüter wie Lebensmittel, Medikamente und medizinisches Material gebündelt werden und am 21. März 2026 in Kubas Hauptstadt Havanna eintreffen. „Gemeinsam können wir die Belagerung durchbrechen, Leben retten und uns für die Selbstbestimmung Kubas einsetzen“, heißt es auf der Website der Initiative. Ziel sei die „Überwindung der kriminellen US-Blockade“.
Hintergrund der Aktion sind die US-Sanktionen gegen Kuba, die von linken Organisationen häufig als „Blockade“ oder „Belagerung“ bezeichnet werden – obwohl es sich nicht um eine militärische Seeblockade handelt. Konkret handelt es sich um ein seit Jahrzehnten bestehendes Wirtschafts- und Finanzembargo, das US-Akteuren den Handel mit Kuba stark einschränkt. Die USA lehnen das kubanische Regime ab, weil es das Land als kommunistischen Einparteienstaat führt.
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