Nach der Ankündigung von Facebook-Chef Mark Zuckerberg, künftig auf Faktenchecker zu verzichten, folgt nun eine spektakuläre Ansage von Google: Die Alphabet-Tochter will keine Faktenchecks zu seiner Videoplattform YouTube oder den Suchergebnissen hinzufügen. Damit geht man auf Konfrontationskurs mit der EU-Kommission.
Das Portal Axios zitiert dabei aus einem Brief von Kent Walker, Googles Chef für globale Angelegenheiten, an Renate Nikolay, die stellvertretende Generaldirektion für Kommunikationsnetze, Inhalte und Technologie der EU-Kommission. Laut Walker sei die Richtlinie für seine Dienste weder „angemessen“ noch „effektiv“.
Googles Chef für globale Angelegenheiten, Kent Walker.
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