Am Montagabend diskutierte man in der ARD-Sendung Hart aber fair über Migration. Dazu waren unter anderem Jens Spahn (CDU) und die Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages, Katrin Göring-Eckardt, eingeladen. Während Spahn die Migrationspolitik der Ampel scharf angriff und versprach, dass die Union die illegale Migration „auf null“ reduzieren wolle, verteidigte die Grünen-Politikerin die weitgehend offenen Grenzen. Die Diskussion über Migration könne sie nicht nachvollziehen – sie habe „mit dem Alltag der Menschen verdammt wenig zu tun“.
„Glauben wir denn wirklich, die wahnsinnigen Probleme, die wir in Deutschland haben, (…) das wird irgendwie besser, wenn wir noch weiter über Migration sprechen und dieses Land spalten? Ich glaube nicht“, sagte Göring-Eckardt in der Sendung. So zu tun, als sei Migration „das Hauptproblem“, sei „nicht ehrlich“.
Migration "hat mit den Alltag der Menschen verdammt wenig zu tun" predigt Göring-Eckardt bei hartaberfair: Man dürfe nicht so tun, als sei Migration "das größte Problem, das wie haben" und damit die Gesellschaft spalten. pic.twitter.com/OmoWqImr0c
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