Von deutschen Medien als „Postfaschistin“ und „Rechtsextreme“ tituliert, hat sich Italiens Regierungschefin Giorgia Meloni weltweit Respekt mit ihrer klaren konservativen Haltung erworben. Im Schneckentempo rudern Haltungsjournalisten nun zurück und wollen von ihren kolossalen Fehleinschätzungen nichts mehr wissen.
Den 68 italienischen Regierungen seit Ende des Zweiten Weltkriegs war fast immer nur eine kurze Lebensdauer beschieden – lausige 13 Monate im Durchschnitt. Und dann kam 2022 Giorgia Meloni. Seit nunmehr drei Jahren ist sie Ministerpräsidentin im römischen Palazzo Chigi und hat damit bereits jetzt die drittlängste Amtszeit aller italienischen Regierungschefs erreicht.
Es sieht auch nicht danach aus, dass sich das so schnell ändern könnte. Meloni und ihre Mitte-Rechts-Regierung sitzen fest im Sattel. Die Wirtschaft wächst, die Arbeitslosigkeit ist gering, die Zahl der illegal nach Italien gelangten Migranten nimmt ab, weil Rom mit Libyen und Tunesien vor der nordafrikanischen Küste zusammenarbeitet.
Donald Trump findet Meloni „schön“ und „inspirierend“.
Geradezu grotesk nimmt sich da aus, was in deutschen Medien noch vor Melonis Wahl und kurz danach über die heute 48-jährige Römerin verbreitet worden war: Der öffentlich-rechtliche Rundfunk (ARD, ZDF und Deutschlandfunk) sowie überregionale Zeitungen und Magazine wie Der Spiegel, Süddeutsche Zeitung, Frankfurter Allgemeine Zeitung und Stern stellten sie durchgängig als rechtsextreme und „postfaschistische“ Politikerin dar.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











