Im Vorfeld hieß es, dass 50.000 Demonstranten gegen die Demokratie nach Gießen kommen würden. Manche träumten gar von 80.000. Am Ende dürften es nicht einmal 30.000, eher 25.000 gewesen sein. Gewerkschafter, Studierende, Auszubildende, „migrantische Gruppen“ sowie lokale Gruppierungen bis hin zu „Omas gegen rechts“, wie die FAZ die Worte des „Bündnisses Widersetzen“, das eigentlich „Bündnis Wieder Ersetzen der Demokratie“ heißen müsste, willig und erfreut niederschrieb. Obwohl NGOs und derartige Bündnisse gern auch steuerfinanziert mehr oder weniger Berufs- und Eventdemonstranten aus dem ganzen Land zusammenkarren und die Organisatoren über eine große Erfahrung darüber verfügen, wie man Argumentation durch Straßenkampf, durch die Besetzung des öffentlichen Raums ersetzt oder wieder ersetzt, kamen dann doch nicht so viele, wie erhofft. Würde man wie das Bündnis oder die Antifa diejenigen, die zum Kongress kommen, fotografieren, um einzuschüchtern, spätere Verfolgung nicht ausgeschlossen, die Berufs- und Eventdemonstranten ablichten, dann würde man immer wieder auf „alte Bekannte“ treffen, die zum Beispiel schon in Halle dabei waren, um gegen die Buchmesse zu pöbeln.
Obwohl die FAZ sich vor Begeisterung gar nicht mehr einkriegte, vom tollen, friedlichen Gewerkschaftsevent zu erzählen, vergaß sie leider zu erwähnen, dass Gewerkschaftsvertreter zum Angriff auf das Team von TE aufriefen und Polizisten die Journalisten vor den Angriffen der Gewerkschaftsschlägern schützen mussten.
Die FAZ versuchte sogar, zumindest eine Mitschuld der linken und woken Gewalt gegen die Delegierten der AfD selbst in die Schuhe zu schieben, wenn die einstmals bürgerliche Zeitung, die immer mehr zur Antifa-Schmonzette wird, framt:
Pressekonferenz mit NATO-Generalsekretär Mark Rutte | 06.07.2026











