Der Jagdhund Nanuk vom Veybach, ein Deutsch-Langhaar, hat eine Zahlungsaufforderung vom Beitragsservice von ARD und ZDF erhalten. Laut des Schreibens könnte Nanuk eine Betriebsstätte unterhalten, für die entsprechende Rundfunkgebühren fällig wären. Der Vorfall sorgte für Verwunderung – insbesondere bei seinem Besitzer Uwe Wilde, der sich aufgrund gesundheitlicher Probleme aktuell in einer Reha-Klinik befindet. Fassungslos fragt er: „Wie kommt man darauf?“
Die Erklärung für diese kuriose Behördenpanne folgte umgehend. Die Adresse von Nanuk gelangte offenbar durch sogenannte Adresshändler zum Beitragsservice. „Warum der Datensatz von Herrn Wilde bzw. von Nanuk vom Veybach bei besagtem Adressanbieter vorliegt, können wir nicht nachvollziehen“, erklärte der Beitragsservice schriftlich gegenüber RTL. Solche Adressen stammten oft aus Gewinnspielen, Online-Diensten oder Kundenlisten.
Uwe Wilde hingegen hat eine andere Vermutung. Sein Hund Nanuk ist nicht nur ein Jagdhund, sondern auch ein erfolgreicher Zuchtrüde – mit einer eigenen Internetseite. Wahrscheinlich landeten genau diese Daten beim Adresshändler und führten zu dem behördlichen Missverständnis. Mittlerweile hat der Beitragsservice jedoch klargestellt, dass Nanuk selbstverständlich keine Rundfunkgebühren zahlen muss.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











