Sie ist der dickste Fisch im NGO-Komplex und fördert mit einem Vorfeld aus Vereinen, Projekten und der sogenannten „Zivilgesellschaft“ Linke und deren radikale Strukturen – die Amadeu Antonio Stiftung (AAS) mit Sitz in Heidelberg. Erst am Sonntag rief ihre Ablegerinitiative „Eltern gegen Rechts“ in Berlin zur Demo unter dem Motto „Brandmauer hoch! Wir sind das Stadtbild“. Eine Vielzahl an Mitarbeitern und Geförderten sorgt bei Gelegenheit für die passende linke Empörungswelle oder Demonstration, rufen jedoch auch zu Gewalt auf oder bewegen sich in linksextremen Strukturen – gefördert von Millionen Euro Steuergeld. Nius hat das Umfeld der Stiftung noch einmal genauer unter die Lupe genommen und zieht ein beunruhigendes Fazit.
Landesweit demonstrierten am vergangenen Wochenende Tausende gegen die „Stadtbild“-Aussage von Bundeskanzler Friedrich Merz. Auch am Brandenburg Tor in Berlin versammelten sich rund 1.800 Menschen um für die Brandmauer und gegen vermeintlichen Rassismus zu demonstrieren. Initiiert wurde die Kundgebung nicht nur von Eltern gegen Rechts, sondern ebenso dem linken Juristenverband „Gemeinsam Hand in Hand“.
Am Brandenburger Tor kam am vergangenen Sonntag die „Zivilgesellschaft“ zusammen.
Innerhalb von kürzester Zeit griff das jahrelang einstudierte Netzwerk linker Brandmauer-Bewacher und lockte die Merz-Gegner auf die Straßen. Wie auch in diesem Fall führen die Fäden zurück zur Amadeu Antonio Stiftung. Seit 1998 förderte sie laut eigener Aussage über 2.500 Projekte und Initiativen. Ihre Gründerin und langjährige Vorsitzende, die ehemalige Stasi-Denunziantin Anetta Kahane, mischte über lange Jahre den Mörtel, der die Brandmauer noch heute trägt – und im Ernstfall Hunderttausende zu Protesten lockt.
Dafür wird die Stiftung allerdings auch fürstlich entlohnt. In diesem Jahr sind es stolze 2,3 Millionen Euro, die der linken Lobbygruppe im Rahmen des Programmes „Demokratie leben“ von der Merz-Regierung bereitgestellt werden – 2024 waren es sogar 9,1 Millionen an staatlichen Zuwendungen. Außerdem kann die AAS auf einen breiten Stamm an Spendern zurückgreifen und erhielt im vergangenen Jahr so weitere 3,1 Millionen Euro.
Zusätzlich erhält die Stiftung Zahlungen im Rahmen von gerichtlichen Auflagen. Im Bundesland Hessen beläuft sich die zugewiesene Summe im Zeitraum von 2020 bis 2024 auf 65.830 Euro, in Nordrhein-Westfalen waren es ebenfalls stolze 33.550. Weniger Geld wurde seitens der Gerichte in Ländern wie Sachsen oder Rheinland-Pfalz mit 8.700 beziehungsweise 3.800 Euro.
Baute die Stiftung über Jahre auf: Anetta Kahane.
Pressekonferenz mit NATO-Generalsekretär Mark Rutte | 06.07.2026











