Hass und Gewalt schreiben linke Parteien und Medien meist der politischen Rechten zu. Zahlen aus dem Innenministerium beweisen Jahr für Jahr das Gegenteil: Auch im vergangenen Jahr sind Politiker der AfD das häufigste Angriffsziel von Gewalttätern geworden – und das mit weitem Abstand.
Laut einer Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage des AfD-Bundestagsabgeordneten Martin Hess gab es im vergangenen Jahr insgesamt 93 gewalttätige Angriffe auf AfD-Politiker. Dahinter liegen die Grünen, deren Parteirepräsentanten in 20 Fällen Opfer eines gewalttätigen Übergriffs wurden. Es folgen die Linke (10), SPD (8), CDU (7), FDP (4) und CSU (1).
Insgesamt gab es 143 entsprechende Gewaltdelikte, deutlich weniger als im Vorjahr. 2023 lag die Zahl bei 234. Die Gewalt ist also zurückgegangen, gegen AfD-Repräsentanten nahm sie jedoch im Vergleich zum Jahr 2023 zu – von 86 auf 93 Fälle. Grünen-Politiker wurden 2023 noch 62 Mal attackiert, ein Jahr später gab es 20 gewalttätige Übergriffe.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











