Gewalt an Bahnhöfen eskaliert: Nicht-deutsche Verdächtige sind massiv überrepräsentiert

vor 5 Monaten

Gewalt an Bahnhöfen eskaliert: Nicht-deutsche Verdächtige sind massiv überrepräsentiert
Bildquelle: Apollo News

Nach dem gewaltsamen Tod des 36-jährigen Zugbegleiters Serkan C. ist eine Debatte um die Sicherheit im öffentlichen Personenverkehr entbrannt. Neue Zahlen zeigen jetzt: Deutsche Bahnhöfe sind ein Brandherd für Gewaltdelikte, tausende Straftaten werden hier jährlich verzeichnet. Zahlen der Bundespolizei, über die die Bild am Sonntag berichtet, zeigen, dass 2025 allein circa 980 Messer- und sogar etwa 2.200 Sexualdelikte registriert wurden.

Brisant: Den Daten der Bundespolizei zufolge sind nicht-deutsche Tatverdächtige im Vergleich zu ihrem Anteil an der Bevölkerung stark überrepräsentiert. Bei allen Gewaltdelikten betrifft das den Faktor 5, bei Messerangriffen wurde sogar die sechsfache Anzahl nicht-deutscher Verdächtiger im Vergleich zum Anteil an der Gesamtbevölkerung gemessen, und bei Sexualstraftaten geht es sogar um den Faktor 8.

Auch die Polizisten selbst standen im Fokus von Angriffen: Etwa 5.660 Gewaltdelikte gegen die Vollzugsbeamten im Bahnbereich wurden im vergangenen Jahr gemeldet – also mehr als 15 pro Tag. 2024 waren es rund 5.500. Die Bundespolizei kann das eigene Kontingent an dieser Stelle jedoch nur schwer ausbauen: Weil keine Beamten von der Grenze abgezogen werden sollen, stagniert die Zahl der 6.000 Polizisten im Bahnbereich.

Publisher Logo

Dieser Artikel ist von Apollo News

Klicke den folgenden Button, um den Artikel auf der Website von Apollo News zu lesen.

Weitere Artikel