GEW-Forderung Meldestellen: Der Versuch, Schulen zur Gesinnungsanstalt zu machen

vor etwa 1 Jahr

GEW-Forderung Meldestellen: Der Versuch, Schulen zur Gesinnungsanstalt zu machen
Bildquelle: Tichys Einblick

Die Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft eilt in ihrer Freiheits- und Bildungsfeindlichkeit von Tiefpunkt zu Tiefpunkt. Jetzt will sie Meldestellen an den Schulen für Äußerungen unterhalb der Strafbarkeitsgrenze einrichten. Will man Lehrer und Schüler in einer neuen Orwell-Welt überwachen?

Der 68er Traditionsverein GEW hat wesentlichen Anteil daran, dass jede Pisa-Studie Deutschlands rasanten Abstieg in der Bildung dokumentiert. Nur noch durchschnittlich in Mathematik und den Naturwissenschaften, schwache Lese- und Schreibkompetenzen, auffälliger Mangel an Kreativität sind die Resultate des Wirkens auch der GEW in Komplizenschaft freilich mit den Fach-Didaktikern, wobei man polemisch feststellen kann, dass ein Didaktiker des Geschichtsunterrichts oder des Deutschunterrichts beispielsweise nicht allzu selten eher das Gegenteil von einem Historiker oder einem Germanisten darstellt. Geschichte ohne Chronologie und Deutschunterricht ohne Literaturgeschichte ist eben weder ein Geschichts-, noch ein Deutschunterricht. So resümiert bspw. das Deutsche Schulportal der Robert Bosch Stiftung: „Die 15-Jährigen in Deutschland fallen bei PISA 2022 in allen Kompetenzbereichen auf die niedrigsten Werte ab, die hierzulande im Rahmen von PISA je gemessen wurden. Getestet wurden die Kompetenzen in Mathematik als Hauptdomäne, im Lesen und in den Naturwissenschaften als Nebendomänen. In Mathe verfehlen 30 Prozent der Jugendlichen die Mindestanforderungen, im Lesen sind es 25 Prozent.“

Einen wesentlichen Anteil an dem Niedergang hat die GEW auch an dem Orthographie- und Grammatik-Chaos. Wenn Funktionäre sich anmaßen, über die deutsche Sprache zu urteilen, bleiben am Ende nur Schüler mit deutlichen Lese- und Rechtschreibschwächen übrig. Doch um auch zu loben und nicht nur schwarz-weiß zu malen, muss man anerkennen, dass auch der unermüdliche Einsatz der GEW zumindest eine Spitzenleistung hervorgebracht hat. So liegen die deutschen Schüler in der Kategorie Teamwork – frei nach dem Motto: wir wissen zwar nichts, aber wir können ausgezeichnet darüber reden – sehr weit vorn, aber auch nur in diesem Bereich. Die GEW hat alles dafür unternommen, um das Leistungsprinzip abzuschaffen. Mithin haben die gutversorgten Funktionäre der GEW einen nicht geringen Anteil am Fachkräftemangel in Deutschland und am wirtschaftlichen Niedergang, denn der Bildungsökonom Ludger Wößmann vom ifo-Zentrum für Bildungsökonomik erhärtet in dem Interview mit der Wirtschaftswoche die Binse, die jedem außer in der GEW und der grünen Partei klar ist, wenn er sagt: „Die Bildungskrise ist unser größtes Standortrisiko.“ Denn eines ist doch allen außer den gerade Genannten klar: „Wie produktiv sich Kinder und Jugendliche später in die Gesellschaft einbringen können, hängt ganz wesentlich von ihrer Bildungsleistung ab.“ Bildung und Kreativität setzt allerdings Freiheit voraus.

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