Die Bundesregierung will im Kampf gegen Schwarzarbeit und Geldwäsche vermehrt auch Barbershops, Kosmetik- und Nagelstudios ins Visier nehmen.
Beschäftigte sollen künftig für mögliche Kontrollen immer einen Ausweis dabeihaben – ähnlich wie das bisher schon für die Baubranche und in der Gastronomie gilt. Genannt werden Personalausweis, Pass, Passersatz oder Ausweisersatz. Die Verschärfung ist Teil eines neuen Gesetzes, das das Kabinett in Berlin beschloss. Als Nächstes werden die Maßnahmen im Bundestag debattiert.
In Barbershops sei zuletzt nicht nur Schwarzarbeit, sondern auch Geldwäsche und die Einbindung in Strukturen der Clankriminalität zu beobachten gewesen, hieß es in Regierungskreisen. Auch bei Nagelstudios seien illegale Beschäftigung und zum Teil ausbeuterische Beschäftigungsformen festzustellen.
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