„Mischen ist nochmal anders wild“, so beginnt der öffentlich-rechtliche Radiosender Fritz, der zum Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB) gehört, seinen Instagram-Beitrag, in dem über Mischkonsum von Drogen informiert wird. Es wird vor Problemen gewarnt. In einer Tabelle wird mit Emojis auf spielerische Weise über die verschiedenen Kombinationsmöglichkeiten von Drogen informiert. Diese werden in vier Kategorien unterteilt: „geringes Risiko“, „könnte kritisch werden“, „unsicher, hohes Risiko“ und „auf gar keinen Fall mischen“.
Es werden insgesamt fünfzehn verschiedene Kombinationsmöglichkeiten von sechs Drogen bewertet. Untersucht werden die Drogen Alkohol, Gras, Kokain, MDMA (Ecstasy), Speed und Ketamin. Vier Kombinationen von Drogen werden als „geringes Risiko“ dargestellt. In der Tabelle sind diese Kombinationen mit dem Teufelshörner-Handsymbol gekennzeichnet, das in diesem Kontext den Eindruck vermitteln könnte, es sei cool und spannend, diese Form des Mischkonsums zu betreiben. Die Kombinationen von Cannabis und Ecstasy, von Cannabis und Ketamin, von Ecstasy und Ketamin sowie Ecstasy und Speed werden als weniger gefährlich dargestellt.
Allerdings gehört Ecstasy zu den harten Drogen, die eine schnelle körperliche Abhängigkeit auslösen können. Zwar wird vor bestimmten Drogenkombinationen wegen schwerer Nebenwirkungen wie Kreislaufzusammenbrüchen gewarnt, allerdings erfolgt in dem Instagram-Post keine Erklärung zur grundsätzlichen Gefährlichkeit der genannten Drogen. Gerade für unerfahrene Menschen wird die Gefahr nicht ersichtlich, vor allem auch durch die spielerische Präsentation mit den Emojis.
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