Der 18-jährige Emin B. wurde vom Landgericht Itzehoe (Schleswig-Holstein) wegen der Verabredung zum Mord, einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat und der Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen schuldig gesprochen. Der mutmaßliche Islamist soll einen Terroranschlag geplant haben und hatte laut Staatsanwaltschaft vor, Ungläubige zu töten, wie der NDR berichtet.
Zum Tatzeitpunkt war der aus der Türkei stammende Elmshorner noch minderjährig. Das Gericht ordnete an, dass er für zwei Jahre in eine therapeutisch betreute Wohneinrichtung ziehen muss. Außerdem soll er ein Anti-Aggressionstraining absolvieren und 20 Termine bei einer Beratungsorganisation wahrnehmen, die auf extremistischen Islamismus spezialisiert ist.
Der damals 17-Jährige war im November verhaftet worden. Die Ermittlungen ergaben laut Hamburger Abendblatt, dass der junge Erwachsene bereits große Mengen an Feuerzeugbenzin und Benzin für einen Brandanschlag gekauft hatte. Auf seinem Handy sollen Anleitungen gefunden worden sein, wie man Brandsätze baut. Ein konkretes Ziel für seinen Anschlag hatte er noch nicht.
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