Die Gemeinde in Kilchberg in der Schweiz hat Mietern gekündigt, nachdem sie deren Wohnungen aufgekauft und anderes zugesagt hatte. Wie der Tagesanzeiger berichtet, sollen in die Wohnungen jetzt stattdessen Asylbewerber einquartiert werden. Durch die Nutzung der Wohnungen erhofft sich die Gemeinde, Kosten von 500.000 Schweizer Franken jährlich zu sparen.
Die Stadt erwarb die 31 Wohnungen vom See-Spital im Februar 2025. Damals hieß es, den dortigen Bewohnern solle nicht gekündigt werden. Einige der Wohnungen standen bereits leer, den Mietern von 19 Wohnungen wurde dann entgegen der ursprünglichen Zusage doch gekündigt. Bislang werden zur Unterbringung der Migranten noch Wohnungen angemietet, was künftig entfallen soll.
„Vor der Eigentumsübertragung an die Gemeinde ist keine Entmietung vorgesehen“, hieß es zuerst in einer schriftlichen Antwort der Gemeinde an einen Mieter, die Blick vorliegt. Doch mehrere Monate später, am 4. Juli 2025, erfolgte die Kündigung. Die meisten der Bewohner müssen bis November 2026 ausziehen. Dann sollen Flüchtlinge in den Wohnungen untergebracht werden.
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