Ausnahmezustand in Berlin! Der syrische Übergangspräsident Ahmed al-Scharaa hat seinen ersten Besuch in der Hauptstadt begonnen. Er wurde zum Auftakt von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier im Schloss Bellevue empfangen. Der Ex-Dschihadist al-Scharaa gibt sich staatsmännisch. In der Hauptstadt laufen zahlreiche Proteste – aber auch jubelnde Syrer ziehen durch die Straßen.
Am heutigen Montag ist die Hauptstadt weiträumig abgesichert, Straßen sind gesperrt, rund um Regierungsgebäude gelten zeitweise Versammlungsverbote. Mehrere Demonstrationen laufen und sind für den Rest des Tages noch angekündigt. Sowohl Gegner als auch Unterstützer des Politikers sind auf den Straßen, es werden mindestens 5.000 Teilnehmer erwartet.
Kritiker werfen al-Scharaa vor, in Syrien Gewalt gegen Minderheiten anzuwenden. Vor dem Bundeskanzleramt ist eine Mahnwache gegen seine „politische Aufwertung“ durch die Bundesregierung geplant.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











