Die Ergebnisse von mehr als 2.000Befragte in jedem Land zeichnen in den meisten Nationen ein Bild zunehmender Unsicherheit: In vier untersuchten Staaten sind sich große Mehrheiten einig, dass sich die internationale Lage verschlechtert hat. In den USA, Kanada, Frankreich und Großbritannien hält ein signifikanter Anteil der Befragten den Ausbruch eines dritten Weltkriegs innerhalb der nächsten fünf Jahre für wahrscheinlich oder zumindest möglich. Besonders deutlich ist der Stimmungswandel in den Vereinigten Staaten, wo die Zahl derjenigen, die einen großen Konflikt erwarten, innerhalb eines Jahres deutlich gestiegen ist – von 38 auf 46 Prozent.
Analysten sehen in den meisten Nationen einen „dramatischen Stimmungsumschwung“: Noch vor einem Jahr sei die globale Sicherheitslage von vielen Menschen als angespannt, aber kontrollierbar wahrgenommen worden. Heute hingegen herrsche bei vielen Bürgern das Gefühl, dass internationale Bündnisse brüchiger werden und militärische Auseinandersetzungen näher rücken. Die anhaltenden Kämpfe in der Ukraine, geopolitische Spannungen im Nahen Osten und militärische Operationen in mehreren Weltregionen tragen zu dieser Wahrnehmung bei.
Besonders auffällig: In mehreren Ländern rechnen viele Befragte nicht nur mit regionalen Konflikten, sondern mit einer möglichen Ausweitung zu einem globalen Krieg. Auch in Großbritannien halten mehr als vierzig Prozent der Briten einen neuen Weltkrieg bis Anfang der 2030er-Jahre für wahrscheinlich.
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