Heuchler – Lügner – Bankrotteur
Was stimmt bloß nicht mit dem langen Kerl an der Staatsspitze? Wenn er je einen Plan hatte, dann war der offenkundig mit dem Einzug ins Kanzleramt auch schon erledigt. Seither reiht der Mann, der schneller umfällt als sein Schatten, einen grotesken Auftritt an den anderen: Er lügt, bricht Wahlversprechen im Akkord, verhöhnt die Bürger, bricht abends schon mal in Tränen aus vor lauter Rührung über die gefühlte eigene Großartigkeit und zündelt gleich darauf schon wieder an der Weltkriegslunte.
Seine narzisstische Sprunghaftigkeit macht Friedrich Merz zum wandelnden Sicherheitsrisiko für ein Land, das schon vor seiner Regierungsübernahme vor dem Abgrund stand und jetzt wieder einen großen Schritt weiter ist. „Wir sind nicht im Krieg, aber wir sind auch nicht mehr im Frieden“, orakelte er gerade wieder mal in Richtung Ostfront. Ja, was denn nun? Hauptsache, die Deutschen sind tüchtig verunsichert und machen weiter brav die Geldbörse auf.
Der Russlandfeldzug des Friedrich Merz ist vor allem ein Raubzug auf Wohlstand und Volksvermögen der Bürger. Aufrüsten, aufrüsten, aufrüsten gegen den bösen Russen – dahinter lässt sich trefflich verstecken, dass er jede Menge Geld braucht, um seinen schönen Kanzlertitel noch ein bisschen länger behalten zu können. Billionen-Schulden, Rekord-Steuereinnahmen, alles recht, wenn nur die Milliarden in die Welt geblasen werden können, als gäbe es kein Morgen.
Den großen Weltpolitiker und Sandkasten-Feldherrn zu spielen ist in der Wahrnehmung von Friedrich Merz nämlich vor allem eines: ziemlich teuer. Mit den innenpolitischen Niederungen im heruntergewirtschafteten Deutschland möchte er sich nicht so gerne befassen, da überlässt er es lieber dem Koalitionspartner SPD, das Chaos noch zu vergrößern.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











