Nicht dass Merkel (CDU?) sich gegen CDU-Merz stellte, wundert mich, sondern Zeitpunkt und Inhalt des Gesagten. Eingefleischte Merkelianer munkeln, sie habe vor der Abstimmung viel telefoniert, aber ihr Einfluss sei gesunken. Warum hat sie sich dann nicht öffentlich vor dem Abstimmungs-Mittwoch gegen Merz gestellt? Und warum verlangte sie danach nicht, dass die Merz’schen Anträge „unverzüglich rückgängig gemacht“ werden? Weil sie nur noch ihr Gesicht im polit-medialen Komplex wahren will für die aus dieser Sicht zu schreibenden Geschichtsbücher.
Marschieren rotgrünrote Antifa-Einheiten gegen CDU-Büros, zeugen sie von der Panik der Rotgrünroten: der sich im Alleinvertretungsanspruch demokratische Parteien nennenden Neuen Nationalen Front. Für SPD-Grüne-Linke gehörten Union und FDP schon immer hinter die Brandmauer zur AfD. Union und FDP hatten bei Rotgrünrot nur so lange und mit der Bewährungsauflage Freigang, als sie die verordnete Abstinenz im Umgang mit der AfD einhielten. Dabei bleibt es nach diesem Mittwoch („Tabubruch“) selbst dann, wenn Merz oder ein anderer Unions-Vormann bei Rotgrünrot zu Kreuze kriechen sollte.
Henryk Broder: »Das Gewissen kennt keine Parteien“ „Heute war ein Großfest der Demokratie“ „Sonst machen wir es doch gleich so wie in der DDR, da gab’s die nationale Volksfront“«
DEUTSCHLAND: Klingbeil präsentiert Regierungsentwurf des Bundeshaushalts 2027 & Finanzplan bis 2030











