Für Baerbocks Top-UN-Job räumt die Bundesregierung bisher vorgesehene deutsche Diplomatin beiseite

vor mehr als 1 Jahr

Für Baerbocks Top-UN-Job räumt die Bundesregierung bisher vorgesehene deutsche Diplomatin beiseite
Bildquelle: Apollo News

Nach ihrer Zeit als Außenministerin soll Annalena Baerbock der internationalen Politik erhalten bleiben. Die Bundesregierung möchte die 44-Jährige als Präsidentin der Generalversammlung der Vereinten Nationen (UN) vorschlagen – obwohl hier zuvor noch eine andere Kandidatin vorgesehen war. Eigentlich sollte die im internationalen Geschäft bereits bekannte Diplomatin Helga Schmid für den Posten vorgeschlagen werden – diese Nominierung wurde jetzt offenbar kurzfristig ausgeräumt.

Die 64-Jährige war bis 2024 Generalsekretärin der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE), ehe sie im Juli des vergangenen Jahres von der Bundesregierung als Kandidatin für den zweitwichtigsten UN-Posten nominiert worden war. Bei der Wahl im Juni soll jetzt aber Baerbock das Amt erhalten, das sie ab September für den Zeitraum von 2025 bis 2026 ausüben könnte. Die Bundesregierung hat einen entsprechenden Kabinettsbeschluss auf den Weg gebracht, ihre Wahl gilt aufgrund interner Absprachen bei den UN als Formsache.

Die Grünen-Politikerin war bereits in den vergangenen Jahren oft mit einer UN-Körperschaft, der Flüchtlingsorganisation UNRWA, in Kontakt. So unterstützte Deutschland das Hilfswerk, das vor allem in den palästinensischen Gebieten im Nahen Osten im Einsatz ist, im Jahr 2023 mit etwa 470 Millionen Euro (Apollo News berichtete).

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