Die Kongresskandidatin in Texas für die Demokraten, Maureen Galindo, hat in einem Instagram-Post gefordert ein Gelände südlich von San Antonio, das die Trump-Regierung derzeit zur Inhaftierung von illegal eingereisten Migranten nutzt, in ein Gefängnis für „amerikanische Zionisten“ umzuwandeln. „Sie wird das ICE-Gefängnis in Karnes in ein Gefängnis für amerikanische Zionisten und ehemalige ICE-Beamte wegen Menschenhandels verwandeln“, schrieb die Politikerin dabei in der dritten Person über sich selbst. „Es wird auch eine Kastrationsanstalt für Pädophile werden, was wahrscheinlich auf die meisten Zionisten zutrifft“, führte sie aus. Darüber berichtet die amerikanische Zeitung San Antonio Current. Galindo hatte im März bei den Vorwahlen der Demokraten für den 35. Kongresswahlbezirk von Texas den ersten Platz belegt.
Die Kandidatin für den neu zugeschnittenen 35. Kongresswahlbezirk von Texas hat in den vergangenen Wochen wiederholt mit verschwörungstheoretischen und judenfeindlichen Aussagen für Schlagzeilen gesorgt. Zuletzt warf sie ihrem Stichwahlgegner Johnny Garcia, dem ehemaligen Pressesprecher des Bexar County, vor, in eine von „milliardenschweren zionistischen Juden orchestrierte Verschwörung zum Menschenhandel“ verwickelt zu sein.
Galindo bestreitet dabei antisemitisch zu sein. Sie habe ein Problem mit Zionisten, also mit jenen, die sich für die Existenz eines jüdischen Staates einsetzten. Mit Juden als solchen hätte sie kein Problem. „Ich glaube, es sind tatsächlich die Zionisten, die das jüdische Volk dem größten Risiko aussetzen“, sagte sie dazu in der vergangenen Woche.
Parteipressekonferenzen von Die Linke, CDU, SPD und Bündnis 90/Die Grünen











