Am zweiten Jahrestag des Hamas-Terrorangriffs auf Israel, dem 7. Oktober 2025, haben sich trotz eines Verbots mehrere Hundert pro-palästinensische Demonstranten am Berliner Alexanderplatz versammelt. Die Polizei war mit einem Großaufgebot im Einsatz und löste die Ansammlung auf. Es kam zu Rangeleien, Anfeindungen gegen Journalisten, dem Einsatz von Pyrotechnik und einem verletzten Beamten.
Die Berliner Versammlungsbehörde hatte die Kundgebung am Dienstagnachmittag untersagt. Begründet wurde dies mit der Verherrlichung der Hamas und Parolen im Aufruf, die zu Gewalt gegen Israel aufriefen. Dennoch kamen am Abend nach Schätzungen mehrerer Medien bis zu 500 Menschen auf dem Platz. Unter den Teilnehmern waren neben Gruppen aus dem migrantischen Milieu auch Personen aus dem linken politischen Spektrum.
Laut Tagesspiegel und dpa forderten Teilnehmer in Sprechchören auf Arabisch eine „Wiederholung des 7. Oktober“. Weitere Rufe lauteten unter anderem „From the river to the sea, Palestine will be free“, „Intifada until victory“, „Glory to the resistance“, „Kindermörder Israel“ und „There is only one State, Palestine 48“. Bild berichtete zudem über Rufe wie „7. Oktober, ein Fest“ und „7. Oktober, ein neuer Sieg“.
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